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glossar

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A

Agenda Setting
Die Fähigkeit, Themen zu allgemeinem Diskussionsstoff zu machen und sie somit auf die „öffentliche“ Tagesordnung zu setzen.

Analyse
Unverzichtbarer Bestandteil einer fundierten PR-Konzeption, in dem die kommunikative Ist-Situation erfasst und dem Soll-Zustand gegenübergestellt wird. Sie wird sowohl im Vorfeld einer PR-Kampagne als auch im Nachgang, dann in Form einer Evaluation zur Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

Ausschnittdienst
Dienstleister, der Zeitungsberichte nach vorgegebenen Stichworten durchsucht, diese sammelt, ausschneidet und auf Bestellung dem Auftraggeber als Kopie zusendet.

B

Brand Value
Je bekannter und beliebter eine Marke ist, desto höher ist ihr Wert. Jede Marke, egal ob die eines Produktes oder des Unternehmens selbst, hat einen Wert, der auch veräußerbar ist. PR wird dazu eingesetzt, diesen Wert zu steigern.

Briefing
Persönliche oder telefonische Information des (PR-)Dienstleisters durch den Auftraggeber über für die Projektumsetzung relevante Umstände und Fakten.

C

Clipping
Zeitungs- oder Magazinausschnitt, der bspw. von Ausschnittdiensten an dessen Kunden versandt wird. Häufig wird die Anzahl von Clippings zu einem bestimmten Unternehmen oder Produkt als Messinstrument für den Erfolg einer PR-Kampagne eingesetzt.

Code de Lisbonne
Europäischer Verhaltenskodex für PR-Fachleute, welcher von der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) übernommen wurde und dem sich auch die hprw in ihrem Handeln verpflichtet fühlt. Die darin verankerten Verhaltensregeln sind hier nachzulesen ...

Corporate Communication
Corporate Communication bezeichnet den strategischen Einsatz aller Kommu-nikationsmedien eines Unternehmens. Darin sollen die gefassten Normen und Werte des Unternehmens vermittelt und fassbar werden. Sie zeigt in ihrer Außenwirkung, inwiefern die gesetzten Ziele einer Unternehmenskultur gelebt und praktiziert werden.

Corporate Design
Das Corporate Design beinhaltet das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (z.B. Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen) als auch das Produktdesign.

Corporate Identity
Die Corporate Identity repräsentiert die Gesamtheit der Charakteristika eines Unternehmens. Typischerweise umfasst die CI die Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Begrifflichkeiten, die Handlungsrichtlinien, den Namen, das Logo, weitere visuelle Zeichen sowie alle weiteren Unterscheidungs- und Allein-stellungsmerkmale und insbesondere – sofern vorhanden – das besondere Versprechen des Unternehmens als Marke.

D

Direktmarketing
Kunden werden direkt von einem Unternehmen angesprochen, ohne dass regionale oder lokale Zwischenhändler in Erscheinung treten. Eine schriftliche bzw. digitale Form des Direktmarketings ist beispielsweise der Versand von personifizierten Massenbriefen, so genannten Mailings.

E

Evaluation
Die Evaluation ist nicht nur Ausgangsbasis für den Beginn einer neuen Kampagne, sondern auch Voraussetzung dafür, die Qualität der PR-Arbeit im nachhinein beurteilen zu können. Mit ihrer Hilfe werden Ergebnisse, Meinungen und Einstellungen von Zielgruppen vor und nach einer PR-Aktion gemessen.

Ethik
siehe Code de Lisbonne

Events
Events sind ein Kommunikationsinstrument zur Erhöhung des Bekanntheitsgrads. Als öffentlichkeitswirksames Ereignis kann es eine positve Medienbericht-erstattung erzeugen. (z.B. Produkteinführungen, Tag der offenen Tür etc.)

F

Fact Sheet
Häufig Bestandteil einer Pressemappe. Eine kurze Sammlung von Fakten und Informationen über ein Unternehmen/eine Institution, das beispielsweise Historie, Mitarbeiterzahl, Umsatz und Produkte ausweist.

Feature
Medienbericht mit zumeist dokumentarischem Charakter.

Firmenbroschüre
Die Firmenbroschüre ist ein wichtiges Instrument externer, aber auch interner Öffentlichkeitsarbeit. Sie eignet sich hervorragend als Hand-out für neue Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner, Journalisten und anderer Kontakt-personen des Unternehmens und dienen somit als Basisinformationsträger.

Focusgruppe
Teil einer Zielgruppe, eng begrenzter Testmarkt

G

Gegendarstellung
Möglichkeit, sich gegen den Inhalt einer bestimmten Veröffentlichung zu wehren. Die verantwortliche Redaktion ist zum Abdruck bzw. zur Ausstrahlung der Gegendarstellung ohne Überprüfung ihres Wahrheitsgehaltes rechtlich verpflich-tet. Die Gegendarstellung muss in der gleichen Form und an der gleichen Stelle wie die beanstandetet Veröffentlichung erscheinen.

H

Hintergrundgespräch
Das Hintergrundgespräch ist ein (bspw. mit Journalisten) im kleinen Teilnehmer-kreis geführter Informationsaustausch, der dem Vertrauensaufbau dient und dessen Inhalte (zunächst) nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

I

Imageanalyse
In der Imageanalyse werden interne und externe Images eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Institution untersucht und identifiziert.

Internal Relations
Verbale und nonverbale Kommunikation zwischen Angehörigen einer bestimmten Gruppe oder Organisation. Sinn und Zweck ist die Informationsverbreitung und in Folge dessen die Optimierung der organisatorischen Abläufe.

Investor Relations
Investor Relations bezeichnet dieihren Aktionären. Bei börsennotierten Unternehmen werden zudem Beziehungen zu Analysten und Finanzmedien – – der sog. „Financial Community“ – gepflegt.

J

Journalist
Autor von Berichten, die ein Thema via Funk-, Print- und Onlinemedien

K

Konzeption
PR-Konzeptionen sind langfristig angelegte Leitprogramme, die die Durchführung einer PR-Kampagne begleiten und zur Lösung bestimmter Probleme beitragen. PR-Konzeptionen gehen über den reinen gedanklichen Entwurf hinaus und beinhalten die Phasen Analyse, Planung, Durchführung und Evaluation.

Krisen-/Risiko-PR
Krisen- bzw. Risiko-PR spaltet sich in zwei wesentliche Teile. Erstens in reaktive PR, die auf plötzlich eintretende Krisen reagiert, zweitens in präventive PR, die im Vorfeld publizistische Krisen abwenden soll.

L

LAE - Leser-Analyse Entscheidungstr¼ger
Regelmäßige Untersuchung der Lektüregewohnheiten von Entscheidungsträgern in Deutschland

M

Maßnahmenplanung
Aufgabe der Maßnahmenplanung ist es, einen strategischen Plan für die unternehmensweite, langfristige und die Wettbewerbsposition positiv beeinflussende Gestaltung der Informationsinfrastruktur zu erarbeiten.

Medienresonanzanalyse
Die Medienresonanzanalyse ist ein Instrument zur Beurteilung von PR-Arbeit, bei der Medienberichte qualitativ und quantitativ ausgewertet werden. Sie dient auch als Beweisführung effektiver PR- Dienstleistung.

Meinungsführer
Ein Meinungsführer (opinion leader) ist eine Person, die auf Ansichten, Ein-stellungen und Verhaltensweisen anderer Personen einen bestimmten Einfluss ausübt. Er kann daher beispielsweise als Innovator die Diffusion von (neuen) Produkten fördern.

N

Newsletter
Als Newsletter (engl. für Mitteilungsblatt, Verteilernachricht, Newsflash, Serienmail) bezeichnet man ein (meist elektronisches) Rundschreiben.

O

Opinion Leader
siehe Meinungsführer

P

PR – Public Relations
Systematischer Aufbau und Pflege von Beziehungen zwischen einem Unternehmen/einer Institution und der relevanten (Teil-) Öffentlichkeit. Kernzielsetzung dabei ist das Schaffen öffentlichen Vertrauens.

PR-Anzeige
Bezahlter Platz in einem Printmedium, den ein Unternehmen oder eine Institution mit Eigentexten im Stile des jeweiligen redaktionellen Umfeldes füllt.

Pressearbeit
Bestandteil der PR, der darauf abzielt, Medien durch wahrheitsgetreue und mehrwertige Information für bestimmte Themen, Unternehmen, Personen zu sensibilisieren.

Pressekonferenz
Spezieller PR-Event, bei dem ausschließlich Journalisten bspw. über den aktuellen Stand eines Ereignisses, über ein Neuprodukt etc. informiert werden.

Pressemappe
IIn einer Pressemappe werden u.a. aktuelle Pressemitteilungen, Informationen zu Produkten und Services eines Unternehmens sowie entsprechendes Bildmaterial zu einem Paket gebündelt. Die Pressemappe kann an Journalisten versendet oder bei Presse-Events überreicht werden.

Pressemitteilungen
Pressemitteilungen informieren Journalisten über Aussagen, Dementi, Ereignisse, Produkte oder Veranstaltungen. Sie werden von Institutionen, Unternehmen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oder öffentlichen Interesses, häufig auch durch PR-Agenturen, an die Presse weitergeleitet.

Product Placement
Platzierung von Produkten oder deren Namen in Filmen, Fernsehsendungen oder auf Events gegen Entgelt.

R

Reichweite
Zahl der von einem Programm tatsächlich erreichter Hörfunk- oder Fernsehteilnehmer, die hierzulande meist von der GfK ermittelt wird.

S

Sales Promotion
Als Verkaufsförderung (Sales Promotion) werden innerhalb der Kommunikations-politik alle Aktivitäten zusammengefasst, die der Aktivierung der Marktbeteiligten (Vertrieb, Händler, Kunde) zur Erhöhung von Verkaufsergebnissen dienen

Sperrfrist
Ist eine Pressemitteilung oder Agenturmeldung mit einer Sperrfrist versehen, darf deren Inhalt nicht vor dem darin angegebenen Termin (Datum / Uhrzeit) veröffentlicht werden.

Sponsoring
Unterstützung einer Einzelperson, Gruppe, Organisation, Institution oder Veranstaltung durch Finanz-, Sachmittel und/oder Dienstleistungen.

Starts-ups
Unternehmensneugründungen

SWOT-Analyse
Die SWOT-Analyse ist im Rahmen der Situationsanalyse die unternehmungs-interne Stärken-Schwächen-Analyse (Strengths/Weaknesses: SW) und die unternehmungsexterne Chancen-Gefahren-Analyse (Opportunities/Threats: OT).

T

Teilöffentlichkeiten
Es gibt keine alles umfassende „Öffentlichkeit“, sondern eine Vielzahl von unterschiedlichen Öffentlichkeiten, die jeweils Teilbereiche des gesellschaftlichen Lebens umschreiben. Teilöffentlichkeiten stellen daher eine erste Strukturierung einer heterogenen Öffentlichkeit dar und führen zur Bildung von für die PR relevanten Zielgruppen.

Themensetting
Besetzung spezifischer Themen durch bestimmte Unternehmen/Institutionen.

TKP - Tausendkontaktpreis
Gibt an, wieviel Euro jeweils 1.000 Kontakte eines Werbeträgers kosten und ist damit eines der entscheidenden Kriterien, in welchem Medium Werbung gebucht und platziert wird.

U

Unternehmenskommunikation
Der Begriff Unternehmenskommunikation bezeichnet in der Betriebswirtschaft und Kommunikationswissenschaft die Gesamtheit aller Kommunikationsinstrumente und –-maßnahmen eines Unternehmens, die eingesetzt werden, um das Unternehmen und seine Leistungen bei allen relevanten Zielgruppen darzustellen.
Somit umfasst der Begriff der Unternehmenskommunikation sowohl die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens (interne Kommunikation) als auch dessen Kommunikation mit seiner Umwelt (externe Kommunikation).

V

Verteiler
Sammlung themenrelevanter Journalistenadressen für den zielgerichteten Versand von Pressemitteilungen, Einladungen, etc.

W

Werbung
Die Werbung ist eines der Instrumente der absatzfördernde Kommunikation.
Durch Werbung versuchen Unternehmen, ihre Zielkunden und andere Gruppen wirkungsvoll anzusprechen und zu beeinflussen.

Z

Zielgruppen
Eine Zielgruppe ist eine mehr oder weniger genau bestimmte Menge von Marktteilnehmern, an die sich ein Angebot oder eine Maßnahme im Marketing richtet. Sowohl Waren und Dienstleistungen als auch Werbebotschaften oder Imageaussagen richten sich in der Regel an eine Zielgruppe.

 
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